EINE REISE DURCH HANNOVER
Eine Foto- und Videoinstallation in einem ehemaligen Expo-Bus der ÜSTRA




CORNELIA RÖSSLER
EINE REISE DURCH HANNOVER
Eine Foto- und Videoinstallation in einem ehemaligen Expo-Bus der ÜSTRA

Der Linienbus steht gegenüber der Kestner Gesellschaft | Goseriede


CORNELIA RÖSSLER
EINE REISE DURCH HANNOVER
Eine Foto- und Videoinstallation in einem ehemaligen Expo-Bus der ÜSTRA

Eröffnung mit anschließender Busfahrt | 19.04.2022 | 18 Uhr


CORNELIA RÖSSLER
EINE REISE DURCH HANNOVER
Eine Foto- und Videoinstallation in einem ehemaligen Expo-Bus der ÜSTRA

19.04. bis 28.04.2022 | 11 bis 18 Uhr


CORNELIA RÖSSLER
EINE REISE DURCH HANNOVER
Eine Foto- und Videoinstallation in einem ehemaligen Expo-Bus der ÜSTRA

Fahrten jeweils 12, 14, 16 Uhr


CORNELIA RÖSSLER

Die Fotografie- und Videoinstallation:

EINE REISE DURCH HANNOVER
CORNELIA RÖSSLER


mit einem umgestalteten Linienbus in Kooperation mit der ÜSTRA und der Kestner Gesellschaft Hannover

Kunst im öffentlichen Raum in Hannover

Cornelia Rößler (*1970 in München) ist Foto- und Medienkünstlerin. Sie thematisiert in ihren Arbeiten Transformationsprozesse von Menschen und Räumen. Wandlungen visualisiert sie nicht als unmittelbar nachvollziehbaren Prozess, stattdessen bleibt sie auf der Ebene des Symbolhaften. Ausgehend von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen biologisch-materieller Art – nämlich Mensch und Raum – schafft Rößler Kunstwerke, die in der Frage nach dem Leben kulminieren.

Äußerlich wirkt der ehemalige Expobus der Üstra wie ein ganz gewöhnlicher Stadtbus. Doch die Inneneinrichtung des Busses wurde verändert. An den Seitenfenstern sind Fotografien von Wohnräumen montiert. Die Sitze sind mit gebrauchten Kleidungsstücken unterschiedlicher Generationen collagenartig bezogen. Es gibt eine Trennwand zwischen Fahrer und Passagieren. Auf dieser Trennwand und hinten auf der inneren Heckscheibe des Busses werden während der Fahrt großformatig Filme gezeigt.

Die Fahrgäste betreten den Bus und suchen sich einen Platz. Sie hören aus den Lautsprechern, wenn der Bus noch steht, einzelne Geschichten von Menschen aus Hannover, die über sich und Ihrer Stadt erzählen. Folgende Hannoveraner*innen wurden interviewt: Timm Ulrichs (Künstler); Siegfried Neuenhausen (Künstler); Herbert Schmalstieg (langjähriger Oberbürgermeister); Elisabeth Zöller (Schriftstellerin) und viele mehr. Ihre Erlebnisse in der Stadt, ihr persönlicher Eindruck, was die Stadt für sie bedeutet und/oder wo sie Schwierigkeiten sehen. Auch stellte sie Fragen, wo sie persönliche Orientierung finden und welchen Bezug sie dazu haben.

Obwohl die Hannoveraner*innen nicht sichtbar sind, erhält man einen Eindruck von ihrem Leben, da an den Seitenfenstern fotografische Ausschnitte Ihrer Wohn- und Arbeitsräume zu sehen sind.

Anschließend kann der/die Besucher*in eine zehnminütige Fahrt mit dem Bus machen ohne zu wissen, wohin die Reise geht. Die Fenster sind verschlossen und die Stimmen verstummen. Mit Fahrtbeginn starten die Filme: sie zeigen vorne den Blick durch die Frontscheibe des Busses und hinten die Aussicht aus der Heckscheibe. Zunächst sind die Filme identisch mit der Umgebung der realen Busfahrt. Doch mit der Zeit weichen die Bilder immer mehr von der äußeren Realität ab: Wo vorher noch vertraute Orte zu sehen waren, zieht plötzlich Unbekanntes an den Fahrgästen vorüber.

Dieser Bruch zwischen Wahrnehmung und vermuteter Wirklichkeit, der Wendepunkt in den Beziehungen von Außenwelt und Innenwelt spielt dabei eine wichtige Rolle.

Foto © C. Roessler

Foto © Anke Kristina Schäfer

Foto © C. Roessler

EINE REISE DURCH HANNOVER | CORNELIA RÖSSLER
Eine Fotografie- und Videoinstallation in einem ehemaligen Expo-Bus der ÜSTRA

19.04. - 28.04.2022, 11 - 18 Uhr
Der Linienbus steht gegenüber der Kestner Gesellschaft

Fahrten finden jeweils um 12, 14 und 16 Uhr statt

Eröffnung mit anschießender Busfahrt: 19.04.2022 um 18 Uhr
Begrüßung: Bürgermeisterin Monica Plate
Einführung: Julienne Franke | Kulturwissenschaftlerin